Über Schizophrenie

Eine Darstellung in Gesprächen

Das Ziel meiner Arbeit ist es, gegen die Stigmatisierung und für mehr Verständnis für von Schizophrenie betroffene Menschen beizutragen. Ich werde sachlich schreiben ohne abwertenden Unterton und will von Schizophrenie betroffene Menschen nicht auf ihre Diagnose reduzieren. Daher vermeide ich Wörter wie »Krankheit«, »Erkrankte/r« oder »Störung« und bevorzuge »Betroffene/r«, »Zustand« und »anders«. So kann auch ich bei der Inklusion mitwirken.

Ich habe immer daran geglaubt, dass Heilung möglich ist. Das war auch schon, bevor ich psychotisch wurde und generell ist das meine Einstellung gegenüber Krankheiten.

Amina

Für mich ist die Psychose ein Traum im Wachzustand. In der Psychose verschwimmt die Grenze zwischen dem Bewussten und Unbewussten. In der Psychose sehe ich, welche Ressourcen in mir stecken.

Christiane, 49 Jahre, Schizophrene/Paranoid-Halluzinatorische Psychose

Begriffsdefinition

Psychose

Der Begriff »Psychose« wird in zwei verschiedenen Bedeutungen verwendet. Zum Einen bildet er einen Oberbegriff und beinhaltet seelische Leiden, die zum Teil organischen Ursprungs sind wie Hirntumor, Vergiftung oder hohes Fieber. Dieser Gruppe steht die der Neurosen gegenüber. Die zweite Verwendung des Begriffs bezeichnet die Phase, in der die kennzeichnenden Symptome auftreten. Bei der Schizophrenie zeigen sich psychotische Symptome, Psychosen können aber auch beispielsweise bei Depressionen vorkommen.

Schizophrenie

Die »Schizophrenie« ist der »Psychose« begrifflich untergeordnet. Sie wurde erst 1911 von Eugen Bleuler als einheitliche Erkrankung betrachtet und bezeichnet. Der Begriff besteht aus den griechischen Wörtern »schiz(o)«, was Spaltung bedeutet, und »phren«, was mit Gemüt übersetzt wird. Damit ist, entgegen der vorherrschenden irrtümlichen Meinung, nicht die Spaltung in zwei Persönlichkeiten gemeint, sondern in zwei Wirklichkeiten. Die Betroffenen erleben neben der Wirklichkeit des Bevölkerungdurchschnitts zeitweise eine andere Wirklichkeit bzw. nehmen diese anders wahr. Man spricht von Schizophrenie, wenn Veränderungen des Denkens, Handelns, Fühlens, Wollens und Ich-Erlebens über mindestens sechs Monate auftreten.
Die Betroffenen stehen in einem inneren Konflikt zwischen der Wahrung der eigenen Persönlichkeit und der Anpassung an die Anforderungen der Umwelt. Dies wird als »Ich-Schwäche« bezeichnet.

renie ist eine sich am
s Lebbaren befindende Empfindung.

, (nicht genauer bezeichnete) Schizophrenie

Schizoph
Rande de
seelische

Bernhard, 51 Jahre, Jahre

Daten und Fakten

Etwa 1% aller Menschen erkrankt im Leben an Schizophrenie. Etwa 3% der Bevölkerung hört vorübergehend oder längere Zeit Stimmen, ohne dabei krank zu sein. Das Alter der Ersterkrankten liegt zwischen 17 und 35 Jahren. Männer erkranken meist früher, Frauen eher später. Ein Drittel der Erkrankten erholt sich nach einem oder mehreren Schüben wieder vollständig. Der berühmte Physiker Isaac Newton beispielsweise durchlebte im Alter von 51 Jahren eine einmalige Psychose. Ein anderes Drittel erfährt nach einem oder mehreren Schüben eine erhebliche Besserung des Gesundheitszustandes, erlangt nicht denselben Zustand wie vor der Erkrankung zurück, kann jedoch weitgehend ein selbständiges Leben führen. Ein Drittel der Betroffenen leidet zeitlebens an schizophrenen Symptomen, wobei diese im Alter meist milder verlaufen. Die wiederkehrenden Rückfälle und/oder Minussymptome führen zu einem eingeschränkten Leben, Berufsunfähigkeit oder Pflegebedürftigkeit. Menschen mit Psychoseerfahrung verstoßen im Durchschnitt weniger gegen Gesetze als andere. Bestimmte Risiken sind vorrübergehend erhöht, doch auch in akuten Phasen sind Betroffene weniger gefährlich als Menschen unter Einwirkung von Alkohol oder Drogen. Am ehesten kommt es zu Aggressionen wegen subjektiv erlebter Grenzüberschreitungen.

Jeder Mensch hat eine andere Art von Problembewältigung. Meine Strategie ist sehr selten, sie hat nur 1% der Bevölkerung, deswegen gilt sie als krank. Das kann ich gar nicht nachvollziehen.
Jeder Mensch hat eine andere Art von Problembewältigung. Meine Strategie ist sehr selten, sie hat nur 1% der Bevölkerung, deswegen gilt sie als krank. Das kann ich gar nicht nachvollziehen.
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Christiane

Erkrankung

Verlauf

Die Erkrankung Schizophrenie tritt schubweise auf. Zuerst tritt die positive, aktive, produktive oder Plusphase auf. Die Bezeichnung rührt daher, dass zum Durchschnittserleben weitere Wahrnehmungen hinzukommen. Darauf folgt meist eine negative oder Minusphase, in der ein Mangel im Vergleich zum Durchschnittserleben herrscht. Die verschiedenen Phasen kommen und gehen, teilweise ohne ersichtlichen Grund, hängen aber auch von Medikamenteneinwirkung ab.

Symptome

Alle Symptome können auch unter anderen Umständen, wie in Verbindung mit Rauschmitteln, bei Hirntumoren, organischen Hirnschäden oder Müdigkeit auftreten. Jedoch erst, wenn mehreres über längere Zeit auftritt, spricht man von psychotischen Symptomen. In der aktiven Phase denken Betroffene mehr nach und in schnelleren Gedankengängen, nehmen mehr Eindrücke wahr, sind meist unruhig, können auch aggressiv auftreten und schlafen weniger bis gar nicht. Sie funktionieren sozusagen anders, sind dabei völlig auf das eigene Wahrnehmen und Erleben fixiert und wenden sich ab von anderen Menschen. Wahnvorstellungen sind Überzeugungen, die Andere nicht teilen und von der sich die Betroffenen trotz vehementer Einwände von Mitmenschen nicht abbringen lassen. Die völlige, sogenannte apriorische, Gewissheit einer subjektiven Meinung widerspricht objektiv der Realität. Die Denkschemata sind irrational, konstruiert und sollen teilweise Erklärungen für Zusammenhänge sein. Halluzinationen sind Sinnestäuschungen im Hören, Sehen, aber auch Riechen und Schmecken. Das häufigste Auftreten sind Stimmenhören in dialogisierender, kommentierender oder imperativer (befehlender) Form. Eine mildere Form ist das Gedankenlautwerden. Formale Denkstörungen beinhalten sprunghaftes Denken, Gedankenabbruch, unlogische Verknüpfungen und unzusammenhängendes Denken. Bei der sogenannten Ich-Störung wird die Gesamtheit von Empfinden, Denken und Handeln als nicht mehr unter Kontrolle empfunden oder ist abgrenzbar. Vorstellungen von Gedankeneingebung, -übertragung, -entzug oder Fremdsteuerung (Depersonalisation, Ich-Verlust) kommen auf. Selbst die Umwelt oder der eigene Körper können als fremdartig empfunden werden.

Beziehungsideen bedeuten, dass alles in Beziehung zu einem selbst wahrgenommen wird. Die Betroffenen glauben beispielsweise, dass Worte in der Zeitung nur an sie gerichtet sind oder Schilder und Ampeln ihnen ein Zeichen für etwas geben. Die Störung der Gefühle betrifft die Grundstimmung, gefühlsmäßige Reaktionen auf Ereignisse sowie affektives Mitschwingen der Gefühle Dritter. Die Grundstimmung ist meist traurig, ängstlich, depressiv, apathisch, aufgekratzt oder manisch. Gefühlsmäßige Reaktionen auf Ereignisse sind äußerlich gering, innerlich jedoch vermutlich größer. Affektives Mitschwingen der Gefühle Dritter ist meist sehr gering. Gefühl und Stimmung stehen oft im Widerspruch zum Erleben, Sagen und Handeln und sind für Angehörige meist am schwersten zu ertragen. Stupor beschreibt einen Rückzug, Vernachlässigung sozialer Kontakte und Isolation. Manchmal verharren Betroffene stundenlang regungslos in einer Stellung oder schneiden plötzlich eine Grimasse, es gibt stereotype Bewegungen, beim Ansprechen folgt keine Reaktion. In der negativen Phase findet das Gegenteil statt: Eine Verringerung des Erlebens, Denkens und Handelns, Nachlassens von Interessen und Fähigkeiten, Kontaktmeidung, Rückzug, weniger lebhaft und geringerer Aktivitätsdrang. Nach einer Weile sind Betroffene oft schon vom normalen Alltag überfordert und vernachlässigen Sauberkeit, Hygiene oder Einkaufen. Es herrschen Antriebslosigkeit, kaum gefühlsmäßige Beteilugung, Sprachverarmung und Konzentrationsprobleme. Oft lässt sich nur schwer unterscheiden, ob es sich um Minussymptome oder eine zu hohe Medikamentengabe oder auch eine Kombination aus beiden handelt. Es kommt vor, dass vereinzelte Minussymptome in der aktiven Phase oder psychotische Symptome in der Minusphase auftreten.

Alles, was man
erlebt oder was
an Input kommt,
ist quasi
gleichwertig:

Boris*

Egal, ob es eine
Reise nach
Südamerika ist

oder ob eine Fliege vorbei fliegt.

Man hat

Verfolgungsgedanken

und fühlt sich auch viel mächtiger, und glaubt, dass man Sachen teilweise beeinflussen kann. Aber man hat auch Angst. Das ist schon paranoid und paradox auch.

Adrian*, 38 Jahre, Paranoide Schizophrenie

Hergang

Die Betroffenen geraten in einen Konflikt, meist emotionaler Art, versuchen diesen durch Nachdenken
zu lösen und stoßen so einen irgendwann nicht mehr steuerbaren Denkausbruch an. Ein Schub kann sich innerhalb weniger Stunden bis Tage entwickeln, manchmal auch über längere Zeit.

Ursachen

Die Ursachen der Schizophrenie sind noch nicht abschließend geklärt. Eine Vererbung konnte bisher nicht nachgewiesen werden, darüber hinaus
werden Stoffwechselstörungen, Milieuschäden oder traumatische Erlebnisse in Betracht gezogen.
Mir erscheint das »Diathese-Stress-Modell« am plausibelsten. Demnach liegen individuelle Veranlagungen
vor, zu denen Stressfaktoren hinzukommen, sodass die Erkrankung ausbricht. Bei der Veranlagung handelt es sich um eine atypische Häufung bestimmter Charaktereigenschaften, die sich vom Durchschnittsmenschen unterscheiden und einander konträr sind, sodass die Betroffenen bereits in der Kindheit in Disharmonie und Widerspruch zur Umwelt geraten. Das Umfeld reagiert oft verständnislos oder ablehnend, den Betroffenen fehlen zeitgleich Identifikationsobjekte zur Bildung eines akzeptablen Ichs. Eine Anpassung erfolgt, wodurch sich die Betroffenen von ihrer ursprünglichen Persönlichkeit entfernen, Ratlosigkeit, Schuldgefühle und sogar Depressionen sind Folgen davon. Kommt ein schweres Ereignis hinzu, bricht die mühsame Balance zusammen, das Denken gerät in Unordnung und der Verstand rast durch alle Möglichkeiten.
Bei 75% der an Schizophrenie erkrankten Menschen treten vor dem ersten Ausbruch Veränderungen wie Krisen, neurotische Konfliktreaktionen, höhere Empfindsamkeit, Konzentrationsstörungen, Antriebslosigkeit, Ängste, Misstrauen oder sozialer Rückzug auf.

Man hat normalerweise einen Filter im Kopf, damit alle Eindrücke, die durch die Sinneszellen kommen, ausgefiltert werden. Dadurch wird alles scheinbar Unwichtige weggeschnitten, und das Gehirn muss nicht so viel verarbeiten.

In der Psychose funktioniert dieser Filter nicht mehr, es kommt alles in meinen Kopf und dadurch bin ich extrem wach und sensibel. Das Gehirn kann die ganzen Eindrücke nicht mehr verarbeiten und so
kommt es zu Fehlinterpretationen, diese erscheinen
aber als Realität.

Boris*

Für mich ist es einfach die totale Entgrenzung. Es ist so, als ob es zwischen einem selbst und der Welt keine Grenze mehr gibt. Man ist geistig völlig entgrenzt und hat keine Kontrolle mehr über seine eigenen Gedanken und Emotionen. Man ist einfach irgendwelchen Gefühlen ausgeliefert. Man ist irgendwie total nah an sich selbst dran, aber gleichzeitig total weit von sich weg, weil man nicht reflektieren kann, was da kommt. Ich würde es als den schlimmsten Kontrollverlust beschreiben, den ich je in meinem Leben erfahren habe.

Amina, 28 Jahre, Schizoaffektive Psychose

Behandlung

Hergang

Die Betroffenen geraten in einen Konflikt, meist emotionaler Art, versuchen diesen durch Nachdenken
zu lösen und stoßen so einen irgendwann nicht mehr steuerbaren Denkausbruch an. Ein Schub kann sich innerhalb weniger Stunden bis Tage entwickeln, manchmal auch über längere Zeit.

Ursachen

Die Ursachen der Schizophrenie sind noch nicht abschließend geklärt. Eine Vererbung konnte bisher nicht nachgewiesen werden, darüber hinaus
werden Stoffwechselstörungen, Milieuschäden oder traumatische Erlebnisse in Betracht gezogen.
Mir erscheint das »Diathese-Stress-Modell« am plausibelsten. Demnach liegen individuelle Veranlagungen
vor, zu denen Stressfaktoren hinzukommen, sodass die Erkrankung ausbricht. Bei der Veranlagung handelt es sich um eine atypische Häufung bestimmter Charaktereigenschaften, die sich vom Durchschnittsmenschen unterscheiden und einander konträr sind, sodass die Betroffenen bereits in der Kindheit in Disharmonie und Widerspruch zur Umwelt geraten. Das Umfeld reagiert oft verständnislos oder ablehnend, den Betroffenen fehlen zeitgleich Identifikationsobjekte zur Bildung eines akzeptablen Ichs. Eine Anpassung erfolgt, wodurch sich die Betroffenen von ihrer ursprünglichen Persönlichkeit entfernen, Ratlosigkeit, Schuldgefühle und sogar Depressionen sind Folgen davon. Kommt ein schweres Ereignis hinzu, bricht die mühsame Balance zusammen, das Denken gerät in Unordnung und der Verstand rast durch alle Möglichkeiten.
Bei 75% der an Schizophrenie erkrankten Menschen treten vor dem ersten Ausbruch Veränderungen wie Krisen, neurotische Konfliktreaktionen, höhere Empfindsamkeit, Konzentrationsstörungen, Antriebslosigkeit, Ängste, Misstrauen oder sozialer Rückzug auf.

Für mich sind die Medikamente
keine Dauerlösung. Ich bin mir
sicher, dass ich sie nicht mein
ganzes Leben lang nehmen werde.
Ich arrangiere mich nur im Moment damit, aber im Prinzip hat man die Wahl zwischen und

Boris*

Durch die Gabe von Medikamenten werden Psychosen auch begünstigt. Wenn ein gesunder Mensch eine Weile Neuroleptika nimmt und sie dann absetzt, wird er psychotische Symptome bekommen. Durch die Psychopharmaka werden die Rezeptoren im Gehirn sensibilisiert und vermehrt. Das ist unter anderem verantwortlich für die Entstehung einer Psychose. Das sind Sachen, die muss ein Arzt wissen und berücksichtigen. Aber das fehlt meiner Ansicht nach.

Christiane

.etnnakrena niemeglla eniek dnu tsi enegie eid se liew ,tsi nerolrev nam red ni ,nlegeR enho eisatnaF trA renie ni tknisrev dnu nemuärT ni hcua eiw lanoitarri treiga nam ,tsi  rediel red ,muarT nie eiw tsi esohcysP eniE.

Georg*, 26 Jahre, Paranoide Schizophrenie

Psychotherapie
Eine psychotherapeutische Behandlung ist meist
erst nach Abklingen eines akuten Schubes möglich.
Dazu gehören psychologische Therapiegespräche,
Rückfallprophylaxe und Psychoedukation. Heute
erachtet man es nicht mehr als sinnvoll, tiefenpsychologisch
zu arbeiten, sondern legt im Rahmen der
Verhaltenstherapie den Schwerpunkt auf praktische
Dinge, zweckdienliche Selbsteinschätzung, Übung
in Problembearbeitung, Vertrauen zu sich und
anderen, aber auch Erkennung von Vorboten und
Vorbeugung einer beginnenden Psychose. Teilweise
macht es Sinn, Angehörige miteinzubeziehen.

Soziotherapie
In der Soziotherapie geht es vor allem um die Wiedereingliederung
in das normale Leben. Das beinhaltet
Training von Interaktion, Berufsberatung,
Arbeitssuche, Hilfe bei Behördengängen, Betreuung
in einer Wohngruppe, Gespräche mit der Familie,
Selbsthilfegruppen und Hilfe bei Krisen. Eine bundesweit
vertretene Selbsthilfegruppe ist das Psychoseseminar,
in dem ein Trialog zwischen Betroffenen,
Angehörigen und Fachleuten stattfindet.

Alternative Ansätze
Das »positive Krankheitsmodell« von Knuf und
Gartelmann möchte die Wirklichkeit der Betroffenen
positiv beeinflussen, damit ihr Selbstwertgefühl
und Eigenengagement letztlich auf den Krankheitsverlauf
einwirken. Betroffene sollen dabei
nicht passiv ausgeliefert sein, sondern realistische
Einflussmöglichkeiten ohne Erwartungsdruck
aufgezeigt bekommen. Dies soll sie ermutigen und
die Selbsthilfefähigkeit fördern. Betroffene sollen
Mitgestalter werden und Einfluss auf ihren Zustand
bekommen. Hier ist die Rede von einer Behandlungspartnerschaft.
Die Soteria, vom griechischem Begriff »Rettung«
abgeleitet, ist eine alternative stationäre Einrichtung.
Sie hat das Ziel, Menschen in psychotischen
Krisen weniger durch Zwangsmaßnahmen sowie
ohne Medikamente oder solche in geringer Dosis zu
behandeln. In den sogenannten »weichen Zimmern«
für den akut leidenden Betroffenen ist immer
mindestens eine Begleitperson für 48 Stunden
anwesend, die mit diesem in Kontakt ist, auf
Wünsche eingeht und Halt gibt. In einer überschaubaren
Wohngemeinschaft sind alltägliche Tätigkeiten
zu verrichten wie Einkaufen, Kochen, Haushalt
und kreatives Tun. Die Aufenthaltsdauer beträgt
einige Wochen bis mehrere Monate.

Die Schizoaffektive
Psychose ist eine
Mischung zwischen
Schizophrenie und
manischer Depression.

Schizophrenie ist eine
Störung in Wahrnehmung
und Denken, eine zweite
Wahrnehmungswelt tut
sich auf, man bezieht
Dinge auf sich, und es
spinnen sich Dinge um
die Realität herum.

Es ist es ein Wechselspiel,
aber der Übergang ist
langwierig.

Claudia, 49 Jahre, Schizoaffektive Psychose

Depression ist eine
Störung in Stimmung und
Energie. Das ist die
Kehrseite der Krankheit,
dass nichts mehr geht.
Man denkt nicht darüber
nach ob man sich umbringen
will, sondern wie.

Ansehen

Ich glaube es würde für die Menschen, die mit solchen Umständen zu kämpfen haben, leichter sein, damit umzugehen, wenn sie nicht ständig suggeriert bekämen, dass sie falsch oder nicht normal sind oder nicht dazugehören.

Amina

 

Da Schizophrenie im Vergleich zu anderen seeli- schen Leiden noch relativ unerforscht und daher schwer verständlich ist, wird diese leider oft negativer angesehen als beispielsweise Depressio– nen. Da Psychosen und die Diagnose Schizophre- nie immer noch ein Tabuthema in unserer Gesell- schaft sind, werden sie von Betroffenen als be- drückend, beängstigend oder sogar beschämend empfunden.

Menschen in Dritte-Welt-Ländern haben genauso häufig Psychosen wie die in westlichen Ländern, haben aber mehr als doppelt so gute Heilungschan- cen, da diese Länder weniger von der westlichen Medizin und Anschauung beeinflusst werden.

Es ist ein Pr  bl  m, dass man   ngst davor haben muss, d zuz  st  hen. He  te ist es leicht  r schw  l oder lesb  sch zu sein als sch  zophr  n. Ich w  nsche mir w  rklich, dass ich es noch erl  be, dass wir auch als n  rmal ges  hen w  rden.

Sandra

Boris*, 40 Jahre, Paranoide Schizophrenie

Als ich das erste Mal in die Psychiatrie kam, habe ich

das ganze gesellschaftliche Vorwissen und Vorurteile

mitgeschleppt und dort dann erlebt: Das sind ganz

normale Leute, die dünnhäutiger sind als andere Leute,

und schwächer sind, aber nicht allgemeingefährlich und

nicht verrückt und jeder für sich liebenswert.

Sandra

Ich wünsche mir mehr Akzeptanz, dass das, was die Gesellschaft als normal empfindet, keine Norm ist.

Ichwillkeine50Stunden-WochearbeitenundmichnurübermeinenJob definierenundamEndenichtmehrkönnenundständigübermeineeige- nenGrenzenhinausgehen.

Ich finde es nicht gut, dass in unse- rer Gesellschaft kein Platz für den Glauben ist oder eben nur in Nischen, denn der gibt mir sehr viel Halt. Unsere Gesellschaft ist sehr logik-orientiert und ver- kopft. Ich finde es auch wichtig, dass man sich verbunden fühlt mit der Welt und ein Teil eines GROSSENGanzen ist und das findet man eben nicht im Kaufhaus. Auch die Natur ist etwas, das nicht mehr so selbstverständlich ist und ich denke deswegen uǝɥǝɹp auch Leute einfach durch. Es ist echt schwer da seinen eigenen Weg zu finden. Auch das ganze Schnelllebige, dass man immer erreichbar ist, mit allen Leuten weggeht, ständig woanders ist, das tut mir einfach nicht gut. Man hat 100000000000000000000000000000000 Optionen und entscheidet sich für               , weil, es ja nicht das Falsche sein soll. Dadurch ist die Verwurze- lung einfach viel schwieriger geworden. Zu mir zu stehen, dass mein Tag eben einfach gemütlicher und langsa- mer ist als bei anderen Leuten, dafür habe ich echt lan- ge gebraucht. Ich war lange in dem Rad, »hop hop«, alles tun, damit ich funktioniere, damit ich da mithalten
kann.

Amina

Ich erlebe es immer wieder, dass Leute, die mich überhaupt nicht kennen, wenn die Diag- nose zur Sprache kommt, sagen: »Darauf wäre ich gar nicht gekommen.«

Sandra

Anlaufstellen

Informations-, Beratungs- und Beschwerdestelle (IBB)

Die Informations-, Beratungs- und Beschwerdestelle ist eine Anlaufstelle für Menschen mit seelischer Erkrankung und Angehörige. Sie informiert und berät über Hilfs- und Unterstützungsangebote und vermittelt bei Beschwerden im Umfeld der psychia- trischen Versorgung. Die IBB ist in jedem Landkreis bzw. jeder kreisfreien Stadt vertreten.

Psychiater

Ein Psychiater ist ein Mediziner mit Facharztweiter- bildung Psychiatrie und Psychotherapie. Er befasst sich mit der Entwicklung, dem Verlauf und der Behandlung psychischer Erkrankungen aus medizi- nischer Sicht. Zur Therapie gehören in erster Linie Medikamentengabe und auch Gespräche.

Psychiatrische Klinik

Eine psychiatrische Klinik oder verkürzt »Psychiatrie« genannt, ist eine stationäre Einrichtung, die auf die Behandlung psychiatrischer Erkrankungen spezia- lisiert ist. Die Einrichtung umfasst meist ambulante Sprechstunden, geschützte (geschlossene) und offene Stationen, sowie teilstationäre Angebote (siehe Tagesklinik).

Psychotherapeut

Ein Psychotherapeut diagnostiziert seelische Erkrankungen und behandelt sie entsprechend
der Modelle der Therapierichtungen wie Verhaltens-
therapie, Psychoanalyse, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie oder systemische Thera- pie. Psychotherapeuten müssen eine Sprechstunde anbieten. Einen Psychotherapeut mit freien Plätzen findet sich über das Patiententelefon der Kassen- ärztlichen Vereinigungen.

Selbsthilfegruppen

Neben Selbsthilfegruppen für Betroffene und für Angehörige gibt es trialogische Selbsthilfegruppen (Psychoseseminar), in denen Betroffene, Angehörige und Mitarbeiter psychiatrischer Einrichtungen zum gleichberechtigten offenen Dialog zusammenkommen.

Sozialpsychiatrischer Dienst (SpDi)

Der Sozialpsychiatrische Dienst bietet Beratung für seelisch betroffene Menschen und Angehörige mit dem Ziel der Krisenintervention, Nachsorge, Hilfe zur Selbsthilfe, gesellschaftlichen Teilhabe und einem selbstbestimmtem Leben. Er ist meist den Gesundheitsämtern angegliedert.

Tagesklinik

Eine Tagesklinik ist meist an eine psychiatrische Klinik angegliedert. Sie bietet teilstationäre Angebote, bei denen die Betroffenen in ihrem heimatlichen Umfeld übernachten. Die Aufnahme erfolgt durch ärztliche Verordnung. Neben medi- kamentöser und psychotherapeutischer Therapie wird eine Tagesstruktur geboten.

Tagesstätte

Das Spektrum der Tagesstätten reichen von einem offenen Angebot bis hin zu sozialtherapeutischen Programmen. Dabei ist das Ziel, eine weitgehend normale Teilnahme am Alltag wie Tagesstruktur- und Freizeitgestaltung zu ermöglichen sowie die sozialen und beruflichen Rehabilitation zu fördern.

Herzlichen Dank an

Adrian*
Amina
Boris*
Benne
Christiane
Claudia
Dorothee
Georg*
Sandra
für ihre Zeit und Offenheit

Ingrid Kopfmann Eva Legnar
Vera Schindelbeck Laura Tuttas

für das inhaltliche und sprachliche Korrekturlesen

Prof. Veruschka Götz
Prof. Frank Göldner
für die Bachelorbetreuung und
ehrliche Meinung

Heidi Flassak
für die Vermittlung der Betroffenen